5 einfache Tipps für die Erstellung eines Logos

von Michaela Schammler 0
Schreibtisch mit Laptop und Blumen

Bei der Erstellung eines Logos kann vieles schiefgehen. In vielen Fällen besitzt das Logo keinen Wiedererkennungswert, ist nur schwer zu reproduzieren oder schlicht und ergreifend nicht für den Betrieb geeignet. Doch wie erstellen Sie ein Logo, welches auf möglichst vielen Print- und Digitalmedien einen hohen Wiedererkennungswert besitzt und dabei gut lesbar bleibt?

Im Folgenden stellen wir Ihnen 5 Tipps vor, die Sie bei der Gestaltung eines Logos beachten sollten.

1. Vermeidung von Verläufen und Effekten

Um die Reproduzierbarkeit eines Logos zu erhalten, sollte es auf möglichst vielen verschiedenen Print- und Digitalmedien funktionieren. Um das zu erreichen sollten keine Farbverläufe oder andere Effekte, wie z. B. Schlagschatten genutzt werden. Farbverläufe bestehen aus Pixeln, welche für ein Logo ungeeignet sind. Zudem sind diese Effekte nur schwer zu reproduzieren und auf kleineren Print- oder Digitalmedien, wie z. B. einem Kugelschreiber oder einem Smartphone kaum noch erkennbar.

Logo mit und ohne Farbverläufen

2. Verwendung von Pfaden

Damit Sie Ihr Logo auf allen Medien nutzen können, muss dieses aus Vektoren bzw. Pfaden und Ankerpunkten bestehen. Dadurch ist ein Logo komplett skalierbar und kann überall genutzt werden. Sollte Ihnen doch etwas an Ihrem Logo nicht gefallen, kann dieses schnell und ohne Probleme angepasst werden.

Ein Logo sollte niemals aus einem Pixelbild, z. B. JPG oder PNG bestehen, da dieses bei der Skalierung auf größere Formate leicht verpixelt. Darüber hinaus können bei einem Pixelbild mitunter keine großen Veränderungen an der Wortmarke vorgenommen werden.

3. Nicht zu viele Farben verwenden

Damit ein Logo zu Ihrem Corporate Design passt, können natürlich auch Farben verwendet werden. Dabei sollten Sie allerdings beachten, dass Sie nicht zu viele Farben nutzen. Für ein Logo eignen sich am besten ein bis zwei Farben. Falls weitaus mehr Farben genutzt werden, könnte es schwierig werden, das Logo auf kleinen Print- und Digitalmedien zu erkennen.

Falls Ihr Logo in ein Negativ umgewandelt wird, kann dieses unkenntlich werden, da die Farben in einem Negativ nur Schwarz und Weiß betragen.

Beispiel eines schlechten Logos mit zu vielen Farben

4. Auswahl der passenden Schrift

Falls Sie im Logo eine Wortmarke oder einen Claim integrieren möchten, sollten Sie eine passende Schriftart auswählen. Letztere sollte immer gut lesbar sein und nicht ineinanderlaufen. Verschnörkelte Schriften eignen sich eher weniger für ein Logo, da diese nur schwer zu reproduzieren und oftmals schlecht lesbar sind.

 

 

Logo mit einer schlecht gewählten Schrift.

5. Verwendung einer Bildmarke

Wenn Sie sich dazu entscheiden eine Bildmarke für Ihr Logo zu nutzen, dann sollte diese als Vektorgrafik vorliegen. Darüber hinaus sollte die Bildmarke sowohl farblich, als auch vom Stil her zu dem Logo passen.

Die Bildmarke sollte im besten Fall auch ohne die Wortmarke den Wiedererkennungswert beibehalten. Somit kann die Wort- und Bildmarke auch getrennt genutzt werden. Dies kann sinnvoll sein, wenn das komplettes Logo zu groß für die Print- und Digitalmedien sind und Sie nicht auf diese Medien verzichten wollen. In diesem Fall kann die Bildmarke alleinstehend genutzt werden.

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