Was ist eigentlich Pinterest?

von Sara Fraas 0
Auf einem Schreibtisch steht ein Macbook und eine Light Box mit dem Wort Pinterest.

Pinterest wurde 2010 von Evan Sharp, Ben Silbermann und Paul Sciarra gegründet. Mittlerweile sind nur noch Evan Sharp und und Ben Silbermann aktiv an Pinterest beteiligt. Beide haben vor dem gemeinsamen Projekt schon Erfahrungen bei Google und Facebook sammeln können.

Pinterest ist ein Katalog unendlich vieler Ideen. Unsere Mission ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Leidenschaften zu entdecken und sie im Alltag zu verwirklichen.

Pinterest

Die Grundidee hinter Pinterest ist, dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, Inhalte aus dem Netz zu sammeln und thematisch zu ordnen. Aus diesem Prinzip heraus ist auch der Name entstanden: Ein Kofferwort aus “to pin” (deutsch: Anheften, Anpinnen) und “interest” (deutsch: Interesse).

Pinterest wird häufig in die Schublade der Sozialen Netzwerke gesteckt, ist aber eher mit Google statt mit Facebook vergleichbar und nennt sich lieber “visuelle Suchmaschine”. Während Facebook und Co. wollen, dass ihre Nutzer mit Freunden kommunizieren und die aktuellsten Nachrichten erhalten, soll Pinterest Menschen inspirieren und zum Weltentdecken bewegen. (Mehr dazu im Interview mit Evan Sharp)

Darauf basiert das Konzept von Pinterest: Die Nutzer pinnen Bilder auf Pinnwänden zu entsprechenden Themen. “Pinnen” bedeutet in dem Fall das Hinzufügen/Merken der Inhalte für später. Die “Pinnwand” ist also nichts anderes als eine themenspezifische Sammlung.

Die beliebtesten Kategorien für solche Sammlungen sind unter anderem Design, Wohn- und DIY-Ideen (englisch: “Do it yourself”) , Mode, Reisen und Essen. Pinterest ist also die optimierte Version des obligatorischen Ordners mit unzähligen, unsortierten Rezept-Ausschnitten aus verschiedenen Zeitschriften, ausgedruckten Artikeln und Bastelanleitungen, der moderne Reiseführer, Lesezeichenersatz oder einfach die digitale Form einer Pinnwand.

 

Notizbuch mit Stift von Pinterest

Hinter jedem Pin verbirgt sich ein Link. Dieser weiterführende Link bringt den Nutzer zu der Webseite, von welcher der Pin stammt. Pins werden anfangs in der Regel von Webseiten über den Pin-Button hinzugefügt, können aber auch manuell hinzugefügt und anschließend mit einem Link verknüpft werden.

Grundsätzlich sind Pinnwände öffentlich einsehbar, können aber auch geheim gehalten werden. Für das Sammeln mit mehreren Personen zB. Freunden oder Menschen, mit den gleichen Interessen gibt es auch Gruppenpinnwände.

Pinterest ist, wenn man sich einmal damit beschäftigt hat, unkompliziert und kann auch einen positiven Einfluss auf die Online-Marketing-Strategie von Unternehmen haben. In welcher Form Pinterest für Unternehmen und Blogger nützlich ist, erklären wir in unserem nächsten Artikel. Bis dahin wünschen wir: Happy Pinning!

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